Robotergreifer in Nadelgröße

18.08.2015 | myRobotcenter
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Das kleine Gelenk mit dessen Hilfe ein Greifer, Schneider oder andere Instrumente gelenkt und gesteuert werden können, ist nicht größer als eine Nähnadel. Ein kleines Röhrchen indem feine Stahlfäden verlaufen, kann sich biegen und macht exaktes Arbeiten möglich. Einsatz soll die neue Technik vor allem in der Medizin finden. Erklärt Robert Webster, außerordentlicher Professor an der Vanderbilt University.

Klein aber fein und sehr hilfreich

Der kleine Roboterarm besteht aus einem winzigen Röhrchen und wird über feinste Drähte gesteuert. Das ermöglicht es dem Chirurgen die Spitze des Robotergreifer wie ein Handgelenk zu biegen und damit andere Stellen zu erreichen. Damit könnten beispielsweise Gehirnoperationen ausgeführt durch die Atemwege ermöglicht werden. Also ein Öffnen der Schädeldecke überflüssig machen. Auch sind Operationen im Bereich des Halses oder anderen schwer zugänglichen Stellen denkbar, wie beispielsweise den Nieren. „Wenn wir den Ärzten dieses Hilfsmittel zur Verfügung stellen, werden diese Anwendungsbereiche finden, an die wir noch nicht gedacht haben.“ So Robert Webster.


Zunächst wird es technischer

Bevor die neue Technik aber tatsächlich einsatzbereit ist, muss das winzige Instrument erst in eine Computergesteuerte Einheit integriert werden. Die Forscher suchen dafür noch einen Partner. Vielleicht sehen wir das Instrument ja bald mit Operationsroboter da Vinci im Einsatz.


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