Roboter tanzen für die Forschung

08.11.2018 | myRobotcenter
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Die Roboter von Boston Dynamics sorgen im Netz regelmäßig für Aufmerksamkeit. Sie können akrobatische Kunststücke, auf zwei Beinen laufen, Türen öffnen und jetzt auch tanzen. Das demonstriert der „Roboterhund“ Spot.

Spot bewegt sich auf vier Beinen fort und wird daher wirkt daher wie ein (etwas unbeholfener) Hund. Er ist für den Innen- als auch Außeneinsatz konzipiert und kann sich sogar in schwierigem Gelände erstaunlich gekonnt und leichtfüßig fortbewegen.


Jetzt hat der Roboter auch das Tanzen gelernt. Das beweist ein Video, in dem Spot sich gekonnt im Takt von „Uptown Funk“ wiegt und witzige Dance-Moves aufführt. Einige seiner Bewegungen erinnern sogar an das Twerken (also die rhythmische Bewegung des Hinterteils) oder an Michael Jacksons berühmten Moonwalk.


Während diese Bewegungen einstudiert (also vorprogrammiert) wirken, gibt es bereits einen weiteren Roboterhund namens ANYmal, der intuitiv tanzen kann. Das sieht zwar nicht ganz so cool aus wie bei Spot, ist aus technischer Sicht aber beeindruckender.


Forscher der ETH Zürich haben dem Roboter das Tanzen beigebracht. Im Gegensatz zu Spot ruft ANYmal keine programmierten Tanzschritte ab, sondern reagiert selbständig auf die Musik. Die Schwierigkeit dabei ist, dass der Roboter erst den Takt der Musik analysieren und dann seine Bewegungen planen muss. Während des Tanzens muss der Roboter außerdem ständig prüfen, ob er im Takt ist und seine Ausführungen entsprechend anpassen.


Das mag für den Laien lustig aussehen, hat für die Forscher aber eine viel tiefere Dimension: Die Technik hinter der Bewegungsausführung soll es Robotern ermöglichen, in Zukunft selbständig zu evaluieren, auf welche Art und Weise bestimmte Aufgaben am besten zu lösen sind.


08.11.2018 | myRobotcenter
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