Roboter gegen Ebola-Epidemie

01.12.2014 | myRobotcenter
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Ebola-Roboter-quelle

Die enorm hohe Ansteckungsgefahr des Virus ist eine Hauptursache dafür, dass der Kampf gegen den Ebola-Virus so schwierig und langwierig ist. Nun wollen Ingenieure Roboter in den Kampf gegen Ebola schicken.

Ein neuer Ansatz gegen bedrohende Epidemie

Anfang November beraten Ingenieure, Ärzte und das Weiße Haus über das genaue Vorgehen in Bezug auf den Roboter-Einsatz gegen Ebola. Ärzte, Sanitäter und Helfer mit viel Erfahrung aus der Ebola-Krisenregion in Afrika, sollen beim Treffen am 7. November im Weißen Haus zusammen mit Ingenieuren beraten und genaue Auskunft über die Situation geben.


Aufgaben für Roboter bei Virus-Bekämpfung?

Es ist nicht geplant neue Roboter zu entwickeln. Die Zeit drängt und es geht vor allem darum, bestehende Robotermodelle einsatzbereit zu bekommen. Beispielsweise könnten mobile Roboter kontaminierte Bereiche desinfizieren. Schwieriger wird das Thema, wenn es um kulturelle Problematiken geht, wie beispielsweise die Akzeptanz, wenn Roboter sich um Leichname kümmern. Klar ist aber, dass ein erfolgreicher Einsatz von Robotern im Kampf gegen Ebola leben von Betroffenen und Helfern retten kann.


Erste Einsatzroboter sind schon fertig und im Einsatz

Ein Roboter der im Kampf gegen Ebola eingesetzt werden kann ist schon fertig. Der US-amerikanische Hersteller Xenex hat den sogenannten Germ-Zapping Robot entwickelt. Dieser Roboter ist in US-Krankenhäusern schon im Einsatz. Er tötet den Virus indem er diesen starkem ultraviolettem Licht aussetzt. Roboter werden immer wichtiger in der Sicherung von Gesundheit und Leben in Extremsituationen. Der Einsatz gegen die Ausbreitung einer Epidemie ist bisher ein neues Einsatzgebiet.


01.12.2014 | myRobotcenter
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