Roboter - Bindeglied zwischen Mensch und Maschine

28.03.2019 | myRobotcenter
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Roboter erleichtern unseren Alltag ungemein. Wer noch keinen Rasenroboter besitzt, liebäugelt vielleicht schon damit. Nach der Arbeit noch staubsaugen? Übernimmt dankenswerterweise der Saugroboter und schenkt uns somit kostbare Freizeit. Und auch in der Industrie 4.0 verrichten, nomen est omen, Industrieroboter erfolgreich ihre Arbeit. Ende gut – alles gut?
Die Digitalisierung der industriellen Produktion – Industrie 4.0

Eine sicherlich berechtigte Frage. Es gibt viele Stimmen, die behaupten, Maschinen nehmen uns die Arbeitsplätze weg. Gleichzeitig herrscht Unverständnis über den verspäteten Liefertermin des fließbandneuen Kraftfahrzeuges. Sollten da die maschinellen Arbeiter, pardon, die Roboter zu langsam sein? Angebot und Nachfrage – in der Wirtschaft und in der Arbeitswelt wird auf die Globalisierung reagiert. Für Zukunfts- und Technikpessimisten ein gefundenes Fressen, der Industrie 4.0 zumindest inhaltlich den Krieg zu erklären. 


Die Interaktion Mensch und Maschine
Dabei sind es gerade die klugen Köpfe aus Wirtschaft und Forschung, die versuchen, aus dem reinen Industrieroboter ein Bindeglied zwischen Mensch und Maschine zu machen. Klingt beängstigend? Ganz und gar nicht. Roboter sind zuverlässige Helfer an der Seite des Menschen. Damit sie dies können, müssen sie präzise ihre Umgebung wahrnehmen können – und reagieren. Robotik, nennt sich dieses Forschungs- und Wirkungsfeld. Innerhalb aber auch außerhalb der Industrie 4.0. 

Ein Bespiel: Sicherheit geht vor. Ein Industrieroboter stoppt seine Arbeit sofort, kommt ihm ein Mensch zu nahe. Das Verletzungsrisiko ist – noch – zu hoch. Deshalb befindet er sich in einem Käfig. Verschiedene Forschungsprojekte versuchen nun, Roboter sensibler zu machen. Mensch und Maschine werden u.a mit Sensoren ausgestattet, deren Daten im Arbeitsprozess abgespeichert und angeglichen werden. Der Industrieroboter von morgen reagiert somit intelligent, indem er seine Bewegungsabläufe an den Menschen anpassen kann. Wir sehen: Auch die sensible Maschine wird uns nicht ersetzen. Sondern maßgeblich unterstützen.


Service für Haushalt und Pflege
Doch nicht nur in der Industrie 4.0 möchte der Industrieroboter wissen, wie der Mensch reagiert. Auch in den Bereichen Haushalt und Pflege wird eifrig geforscht. Ein Beispiel zur Veranschaulichung: Wir Menschen interagieren mit Blicken, Gesten und der Körperhaltung. Worauf richte ich meine Aufmerksamkeit und welche Absicht verfolge ich damit? Das kann die Maschine – noch – nicht. Die Forschung hat es sich zum Ziel gemacht, dem Roboter dies mittels spezieller Steuerungssoftware beizubringen. Im Idealfall verläuft die Mensch-Maschine Kommunikation dann in Zukunft so, dass der Roboter mit eigener Körperhaltung und Blickrichtung aktiv auf sein Gegenüber reagiert. 

Über dieses Thema könnte viel geschrieben werden. Vor allem ausführlich. Wir wollten euch mit diesem Blogbeitrag einen kleinen Einblick bieten und auch vielleicht einen Denkanstoß schaffen. Es gibt keinen Grund, unsere technischen Helferlein argwöhnisch zu beäugen. Ganz im Gegenteil: Sie sind smarte Begleiter auf allen Wegen – und Flügen. Schon mal was vom so genannten Cowarobot R1 gehört?

28.03.2019 | myRobotcenter
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