Roboter druckt Metallbrücke

06.07.2015 | myRobotcenter
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metallbrücke-quelle

Ein ambitioniertes Projekt des niederländischen Startup MX3D verbindet die Zukunft des 3D Drucks mit den Innovationen in der Robotertechnik. Nach vielen Forschungs- und Teststunden ist es soweit – der MX3D Roboter soll eine Metallbrücke über einen Kanal in Amsterdam drucken. Ein Projekt, das mit Sicherheit für Aufsehen sorgen wird.

Von der Kunst zum technischen Einsatz

Das MX3D-Metal Printing Verfahren wurde erstmals von der breiten Öffentlichkeit wahrgenommen, als es für die Kunst eingesetzt wurde. Dort schufen die Roboter vor den Augen der Besucher Metallkunstwerke. Dabei bewegen sich geschickte Roboterarme mit angebrachten Düsen so, dass eine 3D-Form abgezeichnet wird. Die Metallmasse, welche die Düsen verlässt erstarrt an der Luft und bildet so nach und nach eine Skulptur. Eine Technik, die viele Roboterentwickler inspiriert. Das junge Startup Unternehmen will diese Technik nun öffentlich präsentieren. Anstelle von Düsen ist dieser Roboter in der Lage Metall fest aufzutragen, ähnlich dem Metallschweißen. Dabei wird eine Brücke „gedruckt“, und zwar an dem Ort, wo sie stehen soll.


Selbstbauende Brücke

Ein wenig sieht es so aus, als würde sich die Brücke selbst bauen. Es ist eigentlich auch so. Zwei Roboter tragen nach und nach das Metall auf, welches die Brücke bildet. Kaum fertig, bewegen die Roboter sich an den fertigen Brückenteilen weiter und verlängern diese usf. So wird die Brücke von einer Seite auf die andere regelrecht in die Luft gebaut. Die Zeit, in der Luftschlösser gebaut werden können, scheint gekommen. Zunächst muss aber die Brücke fertiggestellt sein.


06.07.2015 | myRobotcenter
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