Drogen Unterwasserroboter

21.01.2015 | myRobotcenter
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spionageroboter-quelle

Im September 2014 präsentierte das Massachusetts Institute of Technology einen neu entwickelten Roboter. Der unscheinbar wirkende Roboter, welcher in ovaler Form in der Größe eines Fußballes gar nicht nach einem Roboter aussieht, ist tatsächlich mit modernster Roboter-Technologie ausgestattet.

Mit Ultraschall gegen Drogenschmuggel

Der Roboter, welcher ursprünglich dafür entwickelt wurde um Wassertanks von Nuklearreaktoren zu prüfen, ist auch völlig anders einsetzbar. Ausgestattet mit feinster Ultraschall-Technologie ist es dem Roboter möglich, die untere Hülle von Schiffen zu scannen und versteckte Hohlräume sichtbar zu machen.


Unbemerkt taucht der Roboter den Schiffen entlang

Der Roboter ist in der Lage unbemerkt an den Schiffsböden und Schiffsrümpfen entlang zu gleiten und scannt dabei mit Ultraschall die gesamte Fläche ab. Hohlräume hinter der dicken Stahlhaut der Schiffe, welche zum Schmuggeln für Drogen, Waffen oder andere illegale Güter genutzt werden könnten, können so sichtbar gemacht werden. Der Roboter bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von bis zu Meter pro Sekunde durch das Wasser. Durch seinen speziellen Fortbewegungsmechanismus erzeugt er dabei keine Wellen und bleibt von der Wasseroberfläche aus gesehen unsichtbar.


Effizient auch in der Instandhaltung

Der Unterwasserroboter ist nicht nur ideal zum Einsatz gegen Schmuggler, er ist zudem noch verhältnismäßig billig. Die Bestandteile des Roboters wurden gänzlich aus Bauteilen hergestellt, welche via 3D Drucker produziert wurden. Etwaige Schäden, welche sich der Roboter durch unkontrollierte Berührungen mit der harten Schiffshaut zuziehen könnte, sind so schnell und günstig zu beheben. Ein Roboter kostet etwa 600,- US-Dollar.


Vom Atomreaktor zum Militär

Der eigentliche Einsatzort des Roboters sind Atomreaktoren, welche durch den kleinen Helfer auf Risse hin überprüft werden sollen. Der Roboter bewegt sich dabei tauchend durch die Kühlflüssigkeit an die entsprechenden Reaktoren heran. Das U.S.-Militär hat indes schon Interesse an dem Roboter bekundet. Die Einsatzgebiete eines solchen kleinen Unterwasserspions der durch dicken Stahl blicken kann sind vielfältig. Nathan Betcher von der U.S. Air Force meint dazu: “Ich habe ein sehr großes Interesse daran zu sehen, ob diese Art von Technologie einen spürbaren Einfluss auf Missionen hat, mit denen ich in Zukunft betraut werde.”


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