Ein tierfreundlicher Garten trotz Mähroboter – geht das?

10.06.2021 | myRobotcenter
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Rasenroboter erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Doch wenn Mähroboter und Igel aufeinander treffen, hat dies oft schlimme Folgen für die Tiere. Auch Insekten können unter dem Einsatz der robotischen Helfer leiden. Damit die tierischen Mitbewohner in unserem Garten keinen Schaden nehmen, bedarf es allerdings nicht viel - es liegt an dir. 

Achtung Igel!

Wenn sich ein Igel (oder eine Igelfamilie) bei dir niedergelassen hat, so ist das eine sehr gute Nachricht. Sie sind großartige Helfer bei der Schädlingsbekämpfung, da sie vor allem Insekten, Larven, Schnecken und Würmer fressen. Igel sind auch immer ein Indikator dafür, dass das umgebende Ökosystem intakt ist - was kann man sich für seinen Garten mehr wünschen? Da ihr natürlicher Lebensraum durch die moderne Landwirtschaft immer stärker bedroht ist, stehen die kleinen stacheligen Tiere in Österreich und Deutschland mittlerweile auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten. Mangels Alternativen zieht es sie oftmals in Gärten in bewohnten Gebieten. 

 

Igel halten sich bevorzugt in dichtem Gehölz, Gebüsch oder hohem Gras auf (wenn du nicht weißt, ob Igel bei dir leben, kannst du hier die Bauanleitung eines Igeltunnels herunterladen). Ihre Rückzugsorte sind also begrenzt und können von deinem Rasenroboter leicht ausgespart werden. Halte danach Ausschau und verlege evtl. den Begrenzungsdraht mit ein wenig Abstand zu ihnen (zur Hilfe kannst du auch den Installationsservice damit beauftragen). Vor allem aber sind es die Gewohnheiten der kleinen Stacheltiere, durch die wir helfen können, sie zu schützen: sie sind nachtaktiv und gehen auf Nahrungssuche, sobald es dämmert. Lass also deinen Roboter im Laufe des Vormittags seine Runden drehen und Mähroboter und Igel werden sich nicht in die Quere kommen. Für die Rasenroboter von Worx gibt es übrigens eine eigene Funktion innerhalb der App zum Schutz von Igel & Co. Zu guter Letzt: Schau immer wieder mal in deinem Garten nach, ob du neue Mitbewohner hast. Damit dein Mähroboter nicht auf unerwartete, schädigende Hindernisse trifft, kontrollierst du deinen Garten wahrscheinlich ohnehin regelmäßig. 


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Sind Rasenmäher Roboter schlecht für Insekten?

Neben Igeln gibt es allerdings noch weitere Tierarten, die durch den Einsatz von Mährobotern bedroht sind. Insekten, wie z.B. Bienen, suchen vergeblich nach Blüten, weil die für eine Vielfalt notwendigen “wildwachsenden” Pflanzen dank der regelmäßigen sorgfältigen Arbeit des Rasenroboters nicht mehr vorhanden sind. So entziehen wir durch den Dauereinsatz unseres robotischen Helfers vielen Kleinstlebewesen in unserem Garten die Lebensgrundlage. 

 

Nicht nur Insekten sind betroffen: Unter dem Einsatz der Mähroboter haben ebenfalls Reptilien und Amphibien zu leiden. Auch sie sind nachtaktive Tiere und können nächtlichen Mähaktionen zum Opfer fallen. Als Wechselblüter können sie manchmal auch nicht schnell genug reagieren, um einem Rasenroboter zu entkommen. Zudem sind auch sie auf naturbelassene Stellen im Garten angewiesen.

 

Doch auch hier lassen sich Ästhetik und Tierschutz vereinen, ja ergeben vielleicht sogar noch den reicheren, vielfältigeren Garten. In einem tierfreundlichen Garten schließt sich nichts aus: Der gepflegte Garten, in dem Kinder barfuß spielen können und der perfekt von deinem Rasenroboter in Schuss gehalten wird, kann durch naturnahe Flächen ergänzt sein. In ihnen wiederum sind Wildblumen zu finden und Erwachsenen und Kinder können sich an Schmetterlingen und Bienen erfreuen. Letztendlich müssen hierfür nur ein paar Ecken ausgespart werden, die der Rasenmäher Roboter nicht regelmäßig pflegt. Sei es durch aufmerksames Verlegen des Begrenzungsdrahts oder speziellen Vorrichtungen, mit denen du Areale abgrenzen kannst (z.B. die virtuellen Begrenzungszäune Off Limits von Worx). 


Rasenroboter können Teil eines tierfreundlichen Gartens sein

In einem tierfreundlichen Garten vereinen sich Vielfalt und natürliche Schönheit. Dies steht keineswegs im Gegensatz zu einer automatisch gepflegten Rasenfläche, ästhetisch angelegten Blumenbeeten oder auch einer Spielwiese für Groß und Klein. Gibt man beidem Raum, schafft man Wohlfühloasen für Mensch und Tier - es liegt an dir. 


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10.06.2021 | myRobotcenter
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