Neato D3 im Test

10.07.2017 | myRobotcenter
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Ein Roboter, der lästige Arbeit abnimmt. Wer träumt nicht davon. Nun, da ich schon seit geraumer Zeit ein Mitglied von myRobotcenter bin, ist dieser Traum für mich längst Wirklichkeit geworden. Es vergeht kein Monat, in dem ich nicht mind. einen Saugroboter einem Härtetest unterziehe. Das Thema des heutigen Beitrags: Der Test des Neato D3.
Verpackung & Lieferumfang
Die Verpackung ist sehr schlicht. Sowohl die Um- als auch die Innenverpackung ist hauptsächlich aus Karton. Der Lieferumfang ist zwar nicht allzu großzügig, man findet jedoch alles, was man fürs erste braucht: Bodenbürste, Standardfilter, ein Li-Ionen Akku, Ladestation, Netzkabel, die Bedienungsanleitung und natürlich der Staubsauger Roboter selbst. 

Aufbau & Inbetriebnahme
Sowohl Filter als auch Bodenbürste sind bereits im Saugroboter montiert. Ich muss lediglich das Netzkabel an die Ladestation stecken und an den Strom anhängen. Den Roboter stelle ich dann auf die Ladestation und lasse ihn erst mal über Nacht aufladen. Dann sind wir fast bereit für den ersten Neato Botvac Connected D3 Test. 

Gratis-App
Vor dem ersten Testlauf des Neato verbinde ich den Saugroboter noch mit meinem iPhone. Die kostenlose Neato-App finde ich im App Store (natürlich auch für Android-Geräte erhältlich). Sobald ich mich mit meinem Neato-Konto angemeldet habe, kann ich den Saugroboter verbinden. Das läuft alles wie am Schnürchen. Dann bekommt der Gute noch einen passenden Namen (Allesfresser) und schon ist er bereit für die erste Testfahrt! 

Die Test-Umgebung für den Neato Botvac Connected D3
Wir wohnen in einer etwa 85 m2  großen 4-Zimmer-Wohnung mit den verschiedensten Böden: Parkett in den Schlafzimmern und im Wohnzimmer, PVC in der Küche und Fliesen in Bad und Toilette. Die meisten Räume sind leider durch 3 cm Türschwellen getrennt, zwischen Küche und Wohnzimmer gibt es aber keine Schwelle. Abgesehen von langen Haaren meiner Schwester (und auch mir) findet der Saugroboter in unserer Wohnung auch andere alltägliche Verschmutzungen wie Staub und Krümel. 

Navigation & Hinderniserkennung
Wie bei seinem Vorgängermodell (Botvac D85) bin ich auch beim Neato D3 Test nach der ersten Fahrt begeistert. Er fährt entlang der Wände und reinigt die übrige Fläche dann in parallelen Bahnen. Ich konnte genau beobachten, dass wirklich keine Stelle ausgelassen wird. Bei der Hinderniserkennung können sich viele Saugroboter noch eine Scheibe abschneiden. Dank der Laser-Scannung erkennt er alle Hindernisse (bei mir z.B. Möbel, Vasen, Türen) frühzeitig. Er berührt diese maximal ganz sanft oder fährt einfach gekonnt daran vorbei.

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Automatisches Aufladen
Sehr praktisch ist zudem das automatische Aufladen. Sobald der Neato D3 einen schwachen Akku bemerkt, fährt er zur Ladestation zurück und lädt sich auf. Falls die Reinigung zu diesem Zeitpunkt noch nicht beendet ist, saugt er nach dem Aufladen weiter. Das ist vor allem für große Flächen sehr nützlich, die nicht mit einer Akkuladung gesaugt werden können.

Neato Botvac D3 Connected - Test der App-Steuerung
In der Neato-App stehen mir Funktionen zur Verfügung, die ich manuell am Roboter nicht einstellen könnte. Zu allererst habe ich einen Reinigungsplan festgelegt. Demnach fährt mein Neato jetzt dienstags, donnerstags und samstags um 09h30 los. In der App könnte ich zudem den Spot-Modus auswählen, Infos über den Roboter abrufen oder den Roboter manuell steuern. 

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Steuerung mit dem Facebook Messenger Chatbot
Das absolute Highlight für Social-Media-Fans: der Neato-Chatbot. Damit kann ich meinen „Allesfresser“ von überallaus ansteuern. Ich schreibe ihm einfach im Facebook Messenger eine kurze Nachricht (aktuell muss diese englisch sein): „Hi Neato, start cleaning!“ und schon fährt er los. 

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Neato D3 Test - das Reinigungsergebnis
Obwohl dem Neato D3 die Seitenbürste fehlt entfernt er auch allen Schmutz in den Ecken. Grund hierfür ist die extrem lange Bodenbürste und die starke Saugkraft. Nach dem ersten Testlauf untersuche ich die Wohnung auf zurückgebliebenen Schmutz. Aber ich suche vergeblich.
 
Der Saugroboter hat nicht nur den Staub und alle Krümel entfernt. Auch die langen Haare von uns Mädels hat er alle gefressen. In meinem Zimmer liegt noch ein ca. 2 cm hoher Teppich, den er problemlos gemeistert hat. Nach dem Saugen schaut der wieder aus wie neu! Die 3 cm hohen Türschwellen hat er leider nicht geschafft. Aber das hat bisher noch keiner.

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Wartung & Handhabung
Zum Neato D3 Test gehört auch das Warten des Roboters. Als erstes nehme ich den Staubbehälter heraus und entferne den Filter. Den aufgesaugten Schmutz kann ich dann einfach ausleeren. Dann reinige ich noch den Filter und baue die Teile wieder zusammen. Auch die Bürste kann leicht herausgenommen werden. Das Entfernen der verhedderten Haare ist dann aber schon nicht mehr so einfach. Das könnte man doch besser machen ...

Neato Botvac D3 Connected Test - mein Fazit
Nach dem Neato D3 Test hatte ich ehrlich gesagt kaum etwas zu beanstanden. Ich war zufrieden mit der Navigation und den Reinigungsergebnissen. Die App finde ich nach wie vor klasse. Was mich etwas geärgert hat, ist das Reinigen der Bodenbürste. Das kostet dann doch einiges an Geduld.
 
Mit langen Haaren kann man dieses Problem aber leider kaum vermeiden. Das hat mein Fazit deshalb nicht weiter negativ beeinfluss hat. Am meisten überzeugt hat mich beim Neato Botvac Connected D3:
 
  • • Die Laser-Navigation mit Hinderniserkennung
  • • Sehr starke Saugkraft
  • • Wiederaufnahme der Reinigung nach dem Ladevorgang
  • • Übersichtliche & nett gestaltete Gratis-App
 
 
Soviel zu meine Neato D3 Test. Was mich jetzt interessieren würde ist, was ihr über den D3 denkt. Schreibt uns gerne eure Meinung in die Kommentare!  
 
Bis zum nächsten Mal. Eure Lisa.

10.07.2017 | myRobotcenter
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