Dremel 3D-Drucker im Test

18.01.2017 | myRobotcenter
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Für kleine und große Hobby-Ingenieure haben wir ein besonders aufregendes Gadget bei uns im myRobotcenter Online-Shop: Den 3D-Drucker Dremel Idea Builder 3D40. Wie sich der 3D-Drucker in Aktion macht, habe ich mir einmal genauer angesehen.
3D-Drucker: Eine Wissenschaft für sich?
3D-Drucker kannte ich bisher nur aus Internet und Fernsehen. Die Möglichkeiten, die ein 3D-Drucker bietet, sind quasi unerschöpflich. Bei so vielen Freiheiten muss so ein High-Tech-Gerät sicherlich furchtbar kompliziert sein, nehme ich an. Deshalb bin ich sehr gespannt, wie ich mit dem Dremel Idea Builder 3D40 zurechtkommen werde.

In drei einfachen Schritten bis zum ersten Druck
Zu meinem Erstaunen ist die Inbetriebnahme alles andere als kompliziert. Bereits in drei einfachen Schritten ist der Dremel Idea Builder 3D40 bereit für den ersten Druck. Nach dem Einstecken und Anschalten des 3D-Druckers lassen sich sämtliche Schritte bequem am farbigen Touchscreen-Display vornehmen.

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1. Schritt: Filament einsetzen
Zum Drucken braucht der Dremel Idea Builder 3D40 umweltfreundliches PLA-Filament, das ich natürlich erst einmal einsetzen muss. Ich wähle auf dem Touchscreen den Button „Filament“ aus und der 3D-Drucker leitet mich Schritt für Schritt an. Der Einsatz des Filaments war erfolgreich, sobald der Druckkopf einen dünnen Faden „ausspuckt“.

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Im Lieferumfang ist eine Rolle weißes Filament enthalten. Im Online-Shop von myRobotcenter ist es auch in anderen Farben erhältlich. So sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

2. Schritt: Druckplatte einsetzen
Die Glasplatte der Druckplatte muss zuerst mit dem mitgelieferten Druckmatte beklebt werden, damit sich die gedruckten Objekte später gut von der Druckplatte lösen lassen. Danach kann ich die Platte in den 3D-Drucker einsetzen.

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Ich wähle den Button „Ausrichten“ aus und der Dremel Idea Builder 3D40 prüft, ob die Druckplatte auch ebenmäßig eingesetzt worden ist. Für ein ordentliches Druck-Ergebnis ist das extrem wichtig. Auf dem Display zeigt er genau an, wie ich die Platte nachjustieren muss, damit alles passt.

Über zwei durchsichtige Kunststoff-Klappen sind Druckkopf und Druckplatte des Dremel Idea Builder 3D40 gut zugänglich. Außerdem kann man dem 3D-Drucker später beim Drucken zusehen.

3. Schritt: Loslegen!
Schon jetzt kann ich mit dem Druck beginnen. Der Dremel Idea Builder 3D40 hat bereits voreingestellte Druckprogramme. Aber Achtung: Die Zeitangabe ist in Stunden angegeben, nicht etwa in Minuten. Ich entscheide mich für Piggy – ein Sparschwein. Dauer laut Anzeige: ganze sechseinhalb Stunden.

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Dremel Idea Builder 3D40 bei der Arbeit: Relativ leise und geruchlos
Während der Arbeit ist der Dremel Idea Builder 3D40 relativ leise. Trotzdem rate ich nicht dazu, den 3D-Drucker etwa im Wohnzimmer aufzustellen, da das durchgehende Geräusch bei längeren Drucken irgendwann stört (wie der Test in unserem Büro gezeigt hat...)

Beim Anheizen kann man das Filament kurz riechen. Mich erinnert der Geruch an die Bügelperlen, mit denen ich als Kind gerne Bilder und Muster gesteckt habe. Der Geruch verflüchtigt sich aber irgendwann bzw. fällt einfach nicht mehr auf.

Überhaupt: Der Dremel Idea Builder 3D40 weckt das Kind in mir. Ganz aufgeregt schaue ich dem Druckkopf bei der Arbeit zu, der langsam Schicht für Schicht meines Sparschweins aufträgt.

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Mit der „Print Studio“-Software werden Ideen Wirklichkeit
Die mitgelieferte Software „Print Studio“ ermöglicht auch das Importieren, Bearbeiten und Drucken eigener 3D-Dateien. Dazu muss man kein Grafik-Profi sein. Im Internet finden sich zahlreiche, teils kostenlose Vorlagen.

Der Druck ist fertig. Es folgt die größte Hürde
Der 3D-Drucker ist mit meinem Sparschwein schließlich etwas früher fertig als ursprünglich angegeben. Mit dem mitgelieferten Entfernungswerkzeug und etwas behutsamen Kraftaufwandes lässt es sich von der Druckplatte ablösen. Das ist nicht ganz einfach, funktioniert aber dann doch ganz gut.

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Mein Fazit
Am liebsten würde ich den Dremel Idea Builder 3D40 mit nach Hause nehmen. Die Bedienung des 3D-Druckers ist dank des Displays leicht verständlich und übersichtlich. Nach dem Test habe ich gefühlt 100 Ideen im Kopf, die ich gerne umsetzen würde.

Die Druckqualität ist ordentlich und dank mitgelieferter „Print-Studio“-Software sind die Möglichkeiten den 3D-Drucker zu nutzen wirklich unerschöpflich. Den Titel „Idea Builder“ hat sich der Dremel meiner Meinung nach wohl verdient. Definitiv ist er eine tolle Ergänzung in der modernen Hobby-Werkstatt.
 
Eure Anna (Online-Marketing-Team)

18.01.2017 | myRobotcenter
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