Heimliche Helden #6 - Volkskrankheit Rückenschmerzen

25.11.2016 | myRobotcenter
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Du glaubst, es gibt keine Superhelden? Da hast du dich getäuscht! Zwar ohne Superkräfte und Umhang, aber mit ganz viel Herz machen Heimliche Helden das Leben ihrer Mitmenschen leichter.
 
Du kennst einen Heimlichen Helden oder bist vielleicht sogar selbst einer? Dann schreibe uns doch via Facebook, Twitter oder E-Mail und lass uns an deiner Geschichte teilhaben =) !
Meine große Liebe
Hallo ihr Lieben, ich bin Johannes und möchte euch gerne die Geschichte meiner Heimlichen Heldin Marie erzählen. Marie ist 28 Jahre jung und ich darf sie seit nun fast vier Jahren meine Freundin nennen. Sie ist großherzig, humorvoll und unterstützt mich in allem, was ich tue. Dazu kommt noch, dass sie sich seit einiger Zeit  ganz alleine um unseren Haushalt kümmert, weil ich so kurz vor Weihnachten nie pünktlich von der Arbeit wegkomme.

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Volkskrankheit Rückenschmerzen
Weil ich in letzter Zeit noch mehr Zeit hinter dem Schreibtisch verbringe als sonst, hat mich mittlerweile eine bekannte Volkskrankheit gepackt - Rückenschmerzen ohne Ende. Ich komme also abends spät nach Hause und wer bekommt meine Laune zu spüren? Marie. Aber als Dank für meine Motzereien bekomme ich nicht etwa Vorwürfe. Ganz im Gegenteil, jeden Abend verwöhnt mich Marie mit einer Rückenmassage.

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Der Luxus-Massagestuhl
Was ich aber lange Zeit nicht wusste ist, dass  diese Massiererei Marie längst extrem nervt. Schließlich möchte sie auch nur in aller Ruhe ihren Feierabend genießen. Deshalb hat sie sich etwas richtig Cooles einfallen lassen. Sie wollte mir zu Weihnachten einen Massagestuhl kaufen. Ich hatte mich echt schon riesig darauf gefreut, aber dann wurde doch nichts daraus. Unser Budget reicht im Moment für so einen Luxus leider nicht aus.

Alternative zum Massagestuhl
Als Marie meine Enttäuschung sah, sagte sie begeistert: „Du brauchst nicht enttäuscht sein, Johannes. Ich habe etwas etwas viel Besseres gefunden!“ Das „etwas viel Bessere“ kam auch schon zwei Tag später bei uns an. Voller Vorfreude habe ich das Päckchen gleich geöffnet. Und was ist im Paket? Ein Massageroboter. Ein MASSAGEROBOTER. Das müsst ihr euch erst mal vorstellen. Was will ich denn mit so einem Ding anfangen?

Enttäuschte Gesichter
Als Marie am Abend nach Hause kommt, habe ich mich schon wieder beruhigt. Sie hat es ja nur gut gemeint. Vorsichtig sage ich zu ihr: „Das war echt eine liebe Idee, Marie. Aber ich denke nicht, dass der Massageroboter wirklich zu gebrauchen ist. Lass uns das Geld lieber sparen und ihn wieder zurückschicken“. Als Marie das hört, ist sie enttäuscht. Also so richtig verletzt ist sie,weil ich mich nicht über ihr Geschenk freue. Mit Tränen in den Augen packt sie den Massageroboter weg, holt das Massageöl und legt selbst wieder Hand an meinen kaputten Rücken.

Voll veräppelt
Wie immer ist es eine wahre Wohltat, Maries Hände auf meinem schmerzenden Rücken zu spüren. Nun ja, während ich so daliege und die Rückenmassage genieße, spüre ich auf einmal ein leichtes Vibrieren. „Was ist das denn,“ rufe ich entrüstet. Als ich kapiere, dass das der Massageroboter sein muss, will ich mich schon aufsetzen. Da merke ich erst, wie angenehm sich die Massage des WheeMes anfühlt. Sanft fährt er mir über den Rücken und massiert mich angenehm mit seinen Rädern.

Meinung geändert
„Na, ist doch nicht so schlecht, wie du dachtest?“ fragt mich Marie amüsiert. „Stimmt, du hast Recht. Der kann ja fast noch besser massieren als du, Schatz,“ antworte ich augenzwinkernd. Sie boxt mich spielerisch in den Arm und ich kann die Erleichterung in ihren Augen sehen. Ich schäme mich fast ein wenig für meine erste Reaktion - schließlich hat es Marie echt gut gemeint. „Es tut mir wirklich leid, wie ich reagiert habe, Marie. Der WheeMe ist echt klasse, vielen Dank. Ich weiß gar nicht, womit ich eine Freundin wie dich verdient habe,“ sage ich zu Marie und umarme sie ganz fest.
 
Johannes und Marie stahlen über das ganze Gesicht. Sie sind überglücklich. Marie ist Johannes’ Heimliche Heldin.

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25.11.2016 | myRobotcenter
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