Heimliche Helden #7 - das Schwiegermonster

13.12.2016 | myRobotcenter
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Und wieder waren sie unterwegs – unsere Heimlichen Helden, die weder Superkräfte noch Umhang brauchen, um das Leben ihrer Mitmenschen zu erleichtern.
 
Kennst du auch einen Heimlichen Helden oder bist du sogar selbst einer? Schreib uns doch gerne via E-Mail, Facebook oder Twitter und erzähle uns deine ganz persönliche Heimliche Helden Geschichte.
Vielbeschäftigt
Grüss Gott allerseits! Ich bin Andreas, bin 32 Jahre alt und stehe an der Spitze eines jungen und inzwischen auch erfolgreichen Unternehmens in der Versicherungsbranche. Zusammen mit meiner Freundin Marina wohne ich etwas außerhalb von Köln in einer modernen Penthouse Wohnung. Ich verbringe sehr viel Zeit in der Arbeit und auch Marina ist als Stewardess nicht sehr oft zu Hause. Unsere kostbare Freizeit wollen wir nicht mit Putzen vergeuden, deshalb schaut es bei uns immer ein bisschen schlampig aus. Zu einer Putzfrau können wir uns aber auch nicht entschließen.

Das Schwiegermonster
Dieses Wochenende hat sich bei uns hoher Besuch angekündigt. Marinas Mutter wird am Sonntag vorbeikommen, um mich endlich kennenzulernen und unsere Wohnung zu begutachten. Jetzt muss ich das leidige Thema Saubermachen endlich angehen, aber ich habe einfach keine Zeit!

Ein hoffnungsloser Fall?
Meine eigene Mutter kennt das ja schon von mir. Als ich ihr vom bevorstehenden Besuch von Irene, meinem „Schwiegermonster“ erzähle (ja, das ist sie wirklich und ja, ich darf sie so nennen :) ), meint sie besorgt: „O je … nicht, dass du mir Marina noch vergraulst, indem du ihre Mutter in eine schmutzige Bude einlädst!“

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Das bisschen Haushalt
Ich bin ein bisschen ratlos. Doch da blickt mich meine Mutter verschmitzt an und sagt: „Eigentlich wollte ich dich erst zu Weihnachten damit überraschen, aber jetzt kann ich nicht länger warten!“ Voller Stolz stellt sie mir ein Paket vor die Nase und präsentiert es als meine „neue Putzfrau“. Neugierig packe ich es aus. Es ist ein Wischroboter namens Moneual Everybot RS500.

Das Allround-Talent
„Ach Mama, was soll ich denn mit einem Wischroboter? Der müsste schon meine Fenster putzen und staubsaugen können, wenn er mir eine Hilfe sein soll!“ Staubsaugen könne ich mit meinen 32 Jahren wohl selbst, meint Mutter – und den Rest würde der Moneual Everybot RS500 erledigen. Das kann ich nicht glauben und muss den Everybot deshalb gleich ausprobieren. Lächelnd lässt mich Mama mit meiner neuen „Haushaltshilfe“ allein.
 

Top oder Flop?
Aber was ist denn jetzt los? Nach nicht einmal fünf Minuten bleibt er einfach stehen. Das darf doch wohl nicht wahr sein! Von einem Gerät im Wert von 200 € kann man sich wohl mehr erwarten! Das sage ich auch dem Mitarbeiter vom myRobotcenter Telefon-Support. Dieser weist mich höflich darauf hin, dass ich den Moneual zuerst (am besten über Nacht) aufladen muss. Ich Dummerchen.

Versuch #2
Nachdem der Moneual Everybot RS500 die ganze Nacht am Strom gehangen hat, starte ich am nächsten Tag einen neuen Versuch. Zuerst wischt er den Boden, dann reinige ich mit dem Wischroboter meine Fenster. Als nächstes kommen der große Badezimmer-Spiegel und der Glastisch im Esszimmer dran. Ich kann es kaum glauben, aber das Ergebnis ist TOP.

Es ist soweit
Als Marina am Abend nach Hause kommt, staunt sie nicht schlecht. „Wie hast du das alles so sauber hinbekommen?“ Ich sage nichts, sondern zeige ihr einfach unseren neuen Helfer. Begeistert fällt sie mir um den Hals. Am Sonntag ist es dann soweit – das Schwiegermonster klingelt an der Tür. Sie beachtet mich kaum und beginnt sofort ihren Rundgang  von Raum zu Raum. Während sie mit Adleraugen alles genau inspiziert, höre ich im Geist schon ihre kritischen Worte.

Ein guter Fang
Und da geht es auch schon los: „Bei euch ist es ja blitzblank. Sag bloß nicht, dass du die Putzfrau für deinen Freund spielst, Marina!“ meint sie mit einem argwöhnischen Seitenblick auf mich. Meine Freundin verdreht die Augen: „Im Gegenteil! Die saubere Wohnung habe ich Andreas zu verdanken!“

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Nach einem „entspannten“ Nachmittag mit Kaffee und Kuchen verabschiedet sich Irene, die plötzlich gar kein „Schwiegermonster“ mehr ist. „Mit Andreas hast du einen guten Fang gemacht, Marina. Behalt ihn dir!“ Na, wenn das mal kein Lob ist! Marina und mir fällt ein Stein vom Herzen.
 
Am Abend rufe ich meine Mutter an und erzähle ihr alles. Ohne sie hätte dieser Besuch wohl anders geendet – und wir hätten immer noch eine schmutzige Wohnung. Sie ist meine Heimliche Heldin. Danke, Mama.

13.12.2016 | myRobotcenter
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